Wie funktioniert das Printful-Abrechnungssystem?
Printful berechnet Dir die Auftragsabwicklung, nicht Deinen Endkunden. Wenn eine Bestellung eingeht, belasten wir Deine Printful-Geldbörse mit den Produktions- und Versandkosten. Die Differenz zwischen diesen Kosten und dem Betrag, den Dein Endkunde bezahlt hat, behältst Du. Wie und wann Dir Kosten berechnet werden, hängt davon ab, ob Du die Bestellung manuell aufgegeben hast oder sie über einen verbundenen Store eingegangen ist.
In diesem Artikel:
- Wie werden mir manuelle Bestellungen und Store-Bestellungen berechnet?
- Warum bezahlen meine Endkunden Printful nicht direkt?
- Was ist die Printful-Geldbörse?
- Wie funktioniert die Währung bei der Printful-Abrechnung?
- Was passiert, wenn eine Zahlung fehlschlägt?
Wie werden mir manuelle Bestellungen und Store-Bestellungen berechnet?
Manuelle Bestellungen: Du bezahlst beim Checkout und die Bestellung geht sofort in die Produktion.
Bestellungen über einen verbundenen Store:
- Dein Endkunde gibt eine Bestellung auf und bezahlt Dich über die Zahlungsplattform Deines Stores, z. B. Shopify, Etsy oder WooCommerce.
- Wenn das Produkt bei Printful synchronisiert ist und die automatische Bestellbestätigung aktiviert ist, wird die Bestellung automatisch an uns gesendet und wir berechnen Dir die Auftragsabwicklung.
Den Gewinn aus der Differenz zwischen dem Betrag, den Dein Endkunde bezahlt hat, und dem Betrag, den Printful Dir berechnet, behältst Du. Eine ausführlichere Aufschlüsselung der Kosten und Margen findest Du in unserem Leitfaden zu Zahlungen und Preisgestaltung.
Warum bezahlen meine Endkunden Printful nicht direkt?
Printful ist ein Druckpartner mit White-Label-Angebot. Daher wickeln wir Bestellungen unter Deiner Marke ab. Deine Endkunden kaufen in Deinem Store und sehen uns nie. Da Dein Store den Verkauf abwickelt, erhältst Du die Zahlung und wir berechnen Dir die Auftragsabwicklung.
Quick Stores funktioniert anders. Du wirst bei Stripe registriert und gibst Deine Bankdaten an. Anschließend zieht Printful die Zahlungen Deiner Endkunden ein und überweist Deinen Gewinn einmal im Monat auf Dein Bankkonto, sofern die Auszahlung mehr als USD 25 beträgt. Auszahlungen unter USD 25 bleiben Deinem Guthaben erhalten und werden in dem nächsten Monat ausgezahlt, in dem der Schwellenwert erreicht wird.
Was ist die Printful-Geldbörse?
Die Printful-Geldbörse ist ein internes Zahlungssystem, über das alle Printful-Transaktionen laufen, einschließlich Bestellbelastungen und Rückerstattungen. Du kannst sie in Deinem Dashboard mit zwei Optionen zur Guthabenaufladung verwalten:
- Manuelle Aufladung: Lade bei Bedarf selbst Guthaben auf.
- Automatische Aufladung: Lege einen Mindestkontostand fest. Wenn das Guthaben niedrig ist, wird automatisch Geld von Deiner primären Abrechnungsmethode – entweder einer Kreditkarte oder PayPal – hinzugefügt.
Wenn Dein Guthaben in der Geldbörse unter den Kosten für die Auftragsabwicklung liegt, wird der von Dir für die automatische Aufladung festgelegte Betrag automatisch über Deine primäre Abrechnungsmethode eingezahlt.
Rückerstattungen von Printful werden Deiner Printful-Geldbörse gutgeschrieben. Wenn Du eine Bestellung ohne Printful-Konto aufgegeben hast, wird die Rückerstattung stattdessen der Zahlungsmethode gutgeschrieben, die Du beim Checkout verwendet hast.
Wie funktioniert die Währung bei der Printful-Abrechnung?
Printful berechnet Dir die Währung, die Du für Deinen Store festgelegt hast. Es spielt keine Rolle, wo die Bestellung abgewickelt oder versendet wird, da sich die Abrechnung immer nach der Währung Deines Stores richtet. Bei manuellen Bestellungen verwenden wir Deine Anzeigewährung.
Was passiert, wenn eine Zahlung fehlschlägt?
Wenn eine Belastung oder automatische Aufladung fehlschlägt, erhält die Bestellung den Status „Fehlgeschlagen“. Sie wird nicht automatisch zur Auftragsabwicklung weitergeleitet. Sobald Du die Ursache behoben hast, musst Du die Bestellung daher manuell erneut einreichen.
Zwei häufige Ursachen:
- PayPal meldet einen „Adressüberprüfungsfehler“. Das bedeutet, dass die bei Printful angegebene Lieferadresse nicht mit der Adresse übereinstimmt, die Dein Endkunde beim Checkout bei PayPal angegeben hat. Unter Gründe für das Scheitern der PayPal-Adressüberprüfung erfährst Du, wie Du das Problem beheben kannst.
- Eine außerhalb der USA ausgestellte Karte wird abgelehnt. Erkundige Dich bei Deiner Bank, ob internationale und Online-Zahlungen für die Karte aktiviert sind.
Wenn Du Deine Abrechnungsmethode aktualisiert hast und die Belastung weiterhin fehlschlägt, wende Dich mit der Bestellnummer an unser Support Team. Wir können nicht sehen, warum eine bestimmte Karte abgelehnt wurde, da diese Informationen bei Deiner Bank oder PayPal verbleiben. Wir können Dir aber bestätigen, was wir versucht haben und wann.
Weitere Informationen findest Du in der Lektion zur Abrechnung in der Printful Academy oder im Leitfaden zu Zahlungen und Preisgestaltung.
Brauchst Du noch Hilfe? Unser Support-Team ist für Dich da – melde Dich jederzeit über unser Kontaktformular oder starte einen Chat mit uns.